Vom Jugendtraum zum eigenen Gesprächspartner: meine persönlichen Erfahrungen mit einem lokalen KI-Assistenten, seinen ersten Worten, langen Pausen und den nächsten Schritten.
Bis hierhin hatte mein Assistent vor allem auf dem Rechner gearbeitet: sprechen, Informationen anzeigen, Erinnerungen verwalten und Befehle ausführen. Mit Home Assistant kam eine Verbindung zu Geräten und Zuständen im Haus hinzu. Damit wurde die Unterscheidung zwischen einem verstandenen Auftrag und seiner tatsächlichen Wirkung noch wichtiger.
Mit Home Assistant hatte mein Assistent bereits eine Verbindung zu Geräten außerhalb des Rechners. Der nächste Schritt führte in Richtung Werkstatt: Aus einer Beschreibung sollte ein Modell entstehen, das ich ansehen, verändern und schließlich für den 3D-Druck vorbereiten konnte. Zwischen der Idee und dem Drucker brauchte ich allerdings mehrere überprüfbare Schritte.
Mein Assistent konnte mit Beschreibungen arbeiten. Mit Vision kam eine andere Möglichkeit dazu: Ich konnte ein Bild aufnehmen und es vom lokalen Modell analysieren lassen. Dabei wollte ich einen klaren Ablauf zwischen Kameravorschau, Aufnahme und Verarbeitung behalten.
Mit Joris konnte ich sprechen, ihm schreiben und ihm etwas zeigen. Dann bekam mein Assistent einen weiteren Zugang: einen eigenen Anschluss an meiner internen Telefonanlage. Plötzlich konnte ich ihn über den Gira G1 anrufen. Und mit der Türklingel im selben System entstand gleich die nächste Idee.
Am Anfang wollte ich mit meinem Computer sprechen. Inzwischen hatte mein Assistent eine Stimme, eine Oberfläche und Fähigkeiten, an die ich beim ersten CLI-Experiment noch nicht gedacht hatte. Zeit für einen Blick zurück – und auf das, was diesen eigenen Weg für mich ausmacht.