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Ein schwarzer Kleinrechner und eine mechanische Tastatur bilden einen reduzierten Terminal-Arbeitsplatz

Joris – mein eigener KI-Assistent

SERIE · 17 TEILE

Vom Jugendtraum zum eigenen Gesprächspartner: meine persönlichen Erfahrungen mit einem lokalen KI-Assistenten, seinen ersten Worten, langen Pausen und den nächsten Schritten.

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Bevor er handelt, muss er mich fragen

Mit dem Skillsystem bekam mein Assistent neue Fähigkeiten. Musik steuern, im Internet suchen, das Wetter abrufen: Vieles davon war genau das, was ich mir gewünscht hatte. Gleichzeitig entfernte ich mich damit von meiner ursprünglichen Vorstellung einer rein lokalen Anwendung. Ich musste entscheiden, wo mein Assistent meine Zustimmung brauchte. Und ich lernte, dass eine überzeugende Antwort noch lange kein Beleg für eine ausgeführte Aktion war.

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Die Persönlichkeit meines Assistenten

Mein Assistent behauptete manchmal, Dinge erledigt zu haben, die nie passiert waren. Ich wollte mich auf seine Antworten verlassen können. Also begann ich, ihm genauer zu erklären, was er war, welchen Zweck er erfüllen sollte und welche Grenzen er einhalten musste. Dabei bekam er auch etwas, das ich seine „Persönlichkeit“ nannte.

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Jetzt blieb die Antwort sichtbar

Die Webanwendung gab meinem Assistenten ein Gesicht. Damit konnte ich Informationen anders darstellen als bisher. Wetter, Uhrzeit und Zustände mussten nicht mehr nur als Text durch die Konsole laufen oder kurz in einer gesprochenen Antwort vorkommen. Sie konnten einen eigenen Platz bekommen.

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Er sollte sich etwas merken

Mit den Widgets konnten Informationen sichtbar bleiben. Aber damit war noch nicht geklärt, was mein Assistent behalten sollte. Ein Gespräch fortzusetzen, mich später an etwas zu erinnern und mir einen Überblick über den Tag zu geben, waren unterschiedliche Aufgaben. Ich musste ihnen jeweils einen eigenen Platz geben.

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Aus Widgets wurde mein Signal Desk

Die ersten Widgets hatten gezeigt, wie praktisch sichtbare Informationen sein konnten. Mit Nachrichten, Aktien und Krypto kamen weitere Quellen dazu. Aus einzelnen Anzeigen entwickelte sich der Signal Desk. Dabei musste ich darauf achten, was die Daten tatsächlich aussagten – und was das Sprachmodell daraus machen durfte.

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Eine Nachricht an meinen Assistenten

Mein Assistent hatte inzwischen eine Weboberfläche, Widgets und einen Signal Desk. Der nächste Zugang musste nicht noch mehr auf dem Bildschirm zeigen. Mit Telegram konnte eine Nachricht vom Telefon aus denselben Assistenten erreichen. Damit kam aber auch eine neue Frage dazu: Wer durfte ihm auf diesem Weg überhaupt Aufträge geben?

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Wann beginnt eine Antwort wirklich?

In Teil 2 hatte ich die langen Pausen meines Assistenten mit Streaming und einem vorbereiteten Whisper-Server verkürzt. Mit der Weboberfläche kamen weitere Schritte hinzu. Ein schneller Modellaufruf allein sagte mir jetzt noch weniger darüber, wann ich die Antwort tatsächlich hören würde.

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Er sollte auch beim nächsten Mal funktionieren

Mein Assistent bekam immer mehr Fähigkeiten. Aber eine Funktion einmal erfolgreich vorzuführen war etwas anderes, als sie regelmäßig benutzen zu können. Nach einem Abbruch, einem Neustart oder einer verlorenen Verbindung musste die Anwendung wieder in einen brauchbaren Zustand kommen. Damit bekam die Arbeit zwischen den sichtbaren Funktionen mehr Gewicht.